Welche unterschiedlichen Futtermittel für Katzen gibt es?

Katzenfutter ist gleich Katzenfutter? Mitnichten!
Neben der Zusammensetzung und Darreichungsform gibt es viele Unterschiede der einzelnen Futtermittel für Katzen.

Futtermittel für Katzen

Grundsätzlich kann man Katzenfutter grob in vier Kategorien aufteilen:

  1. Trockenfutter
  2. Nassfutter
  3. Leckerlis
  4. Frischfutter (sog. BARF)

Als Tierhalter steht man natürlich vor der Frage, mit welchem dieser Futtermittel man sein Tier hauptsächlich ernähren sollte. Dabei ist es wichtig, der Katze ein möglichst breites Angebot an Futter zur Verfügung zu stellen, sodass diese auch Abwechslung hat. Denn Katzen können sehr wählerisch sein und ihr Geschmack kann sich mit den Jahren auch ändern.

Das Trockenfutter

Trockenfutter gilt unter den Futtermitteln für Katzen als bequemste Fütterungsart.

Die Vorteile von Trockenfutter

Bequem dabei jedoch vor allem für den Menschen, weil es lange haltbar und in großen Rationen lagerbar ist. Es macht wenig Dreck, sieht appetitlich aus und die meisten Katzen mögen es sehr gerne.

Die Nachteile von Trockenfutter

Umso größer fallen jedoch die Nachteile von Trockenfutter aus. Wie der Name schon sagt, ist es trocken und wird nur von Fett zusammengehalten. Da Katzen naturgemäß eher trinkfaul sind, führt das schnell zur Dehydration.

Außerdem werden im Trockenfutter nicht gerade die besten Zutaten verarbeitet, wie man sich denken kann.
Trockenfutter besteht in der Regel aus Tiermehl, Knochenmehl, Fetten und natürlich Farbstoffen, damit es für den Menschen gut aussieht.
Oft sind auch noch Geruchs- und Lockstoffe drin, damit die Katze es gerne frisst und der Kot gut riecht.

Das Nassfutter

Nassfutter, meist in Dosen angeboten, gibt es in zahlreichen Variationen und Verpackungsgrößen.
Dose auf, Futter in den Napf und die Katze ist glücklich. Als Katzenbesitzer hat man beim Nassfutter deutlich mehr Aufwand als beim Trockenfutter. Die Schälchen müssen nach jeder Mahlzeit gereinigt werden und manche Katzen spielen das Nassfutter auch mal durch die halbe Küche. Zudem gibt es eine schier unüberschaubare Flut an unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Anbietern.

Die Vorteile von Nassfutter

Auch Nassfutter ist sehr gut lagerbar, nimmt jedoch mehr Platz in Anspruch. Das liegt vor allem daran, dass im Nassfutter viel Feuchtigkeit enthalten ist und Wasser braucht eben Platz.

Dafür nimmt die Katze beim Verzehr von gutem Nassfutter ausreichend Flüssigkeit auf und auch die Inhaltsstoffe sind meist besser, als beim Trockenfutter.

Die Nachteile von Nassfutter

Grundsätzlich ist Nassfutter der beste Kompromiss als Futtermittel für Katzen . Leicht verfügbar, gut zu lagern und es gibt auch gute Sorten.
Nachteilig ist Nassfutter vor allem dann, wenn es aus kontaminierten Schlachtabfällen besteht und mit zig Zusatzstoffen versetzt ist. Oder schlimmer noch: Zucker!

Wenngleich Katzen Zucker nicht schmecken, fungiert es bei ihnen wie ein Suchtmittel und sie gewöhnen sich sehr schnell daran.

Viele Nassfuttersorten enthalten zudem viel zu wenig Fleisch oder Feuchtigkeit. Deshalb sollte man beim Kauf unbedingt darauf achten, wie die Zutatenliste ausschaut.

Anifit bügelt mit seinen Nassfuttersorten, in denen nur Fleisch in Lebensmittelqualität ohne Konservierungs- oder Zusatzstoffe verarbeitet wird, diesen Nachteil schon aus.

In unseren kostenlosen Webinaren klären wir über die Futtermittel-Deklarationen auf und geben Tipps, worauf man achten sollte.

Die Leckerlis

Die in kleinen Packungsgrößen angebotenen Leckerlis eignen sich natürlich nicht als Alleinfutter, aber auch hier gibt es große Unterschiede. Ihr Einsatzzweck ist meist das Clickertraining oder als Verwöhn-Nascherei. Wobei Katzen sich nicht, wie wir Menschen, nach einem harten Arbeitstag auf das Sofa setzen und sich mit einer Tüte Chips belohnen. Hier besteht die größte Gefahr darin, die Katze zu verziehen. Leckerlis sollten also immer nur mit Bedacht eingesetzt werden.

Das Frischfutter (BARF)

Die wohl aufwändigste Art seine Katze zu ernähren ist das Barfen. Dabei wird der Katze frisches Fleisch möglichst naturnah angeboten und mit den entsprechenden, in reinem Muskelfleisch nicht enthaltenen Mineralstoffen und Vitaminen angereichert. Es ist nicht einfach mit Frischfutter einen abwechslungsreiches Mahlzeitenangebot zu schaffen und bedeutet viel Arbeit für den Menschen. Richtig angewandt kann es gesundheitlich aber sehr gut für die Katze sein.

Die Vorteile vom Barfen

Barfen bietet als Futtermittel für Katzen das Potenzial der Katze alle Nähr- und Mineralstoffe zu bieten, die sie braucht. Und das aus den frischesten Zutaten und meist auch direkt in Lebensmittelqualität.

Die Nachteile vom Barfen

Wenn man nicht aufpasst, kann die Katze schnell Mangelerscheinungen bekommen. Katzen fressen nicht nur reines und schönes Muskelfleisch, sondern auch Innereien und kleinere Knochen. Daher muss die Zusammenstellung gut durchdacht sein.

Anifit hat mit easy Barf ein Konzept entwickelt, welches versucht die existierenden Nachteile vom Barfen auszugleichen.

Ich brauche mehr Details!

In den folgenden Wochen werde ich zu den einzelnen Futtermitteln ausführlichere Artikel veröffentlichen und auf die Vor- und Nachteile genau eingehen, sodass Du Dir selbst ein Bild von gesunder Ernährung für Katzen machen kannst. Bis es so weit ist, kannst du den aktuellen Gesundheitszustand Deiner Katze mit dem kostenlosen Ernährungsassistenten überprüfen.

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